Rund 70 Staats- und Regierungschefs nahmen an der Feier teil. Macron rief sie dazu auf, nicht nur national zu denken.

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Donald Trump bemüht sich in Paris nicht einmal, die Zerrissenheit des Westens zu kaschieren. Dafür demonstrieren zwei andere Staatschef Eintracht: Angela Merkel und Emmanuel Macron.

Weltkriegsgedenken: Warnungen vor neuem Nationalismus

Paris (dpa) - Beim Gedenken an das Ende des verheerenden Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren haben Deutschland und Frankreich eindringlich vor dem erstarkenden Nationalismus und Gefahren für den Weltfrieden gewarnt.

Staats- und Regierungschefs erinnern in Paris an den 100. Jahrestag des Waffenstillstands im Ersten Weltkrieg. Bundeskanzlerin Merkel warnt vor „Scheuklappendenken“.

Paris: Angela Merkel und Emmanuele Macron warnen ei vor neuem Nationalismus

Paris hat ein Gedenkwochenende der Superlative erlebt. Frankreichs Präsident warnte im Angesicht eines neuen Nationalismus vor alten Dämonen. Die Kanzlerin verurteilte Scheuklappendenken. Ein Adressat war da aber schon gar nicht mehr da.

Gedenkfeier: Macron warnt vor „Rückkehr der Dämonen“

Bei der Feier zu 100 Jahren Ende des Ersten Weltkriegs in Paris ließen sich die Differenzen zwischen den Großmächten nicht einmal mehr rhetorisch übertünchen.

Macron - Zentrum der europäischen Diplomatie

Zum 100. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918 rückte Präsident Macron die französisch-deutsche Partnerschaft in den Vordergrund - Angela Merkel immer an seiner Seite. Bei der zentralen Gedenkfeier fehlten die mächtigsten Männer der Welt, Trump und Putin. Ein Bild von bitterer Symbolkraft, kommentiert Jürgen König.

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: "Die alten Dämonen steigen wieder auf."

Bei den Gedenkfeiern an den Ersten Weltkrieg erinnern Macron und Merkel vor allem daran, wie wichtig Frieden ist. Und diagnostizieren...

Merkel: Lehren des I. Weltkrieges

Die deutsche Kanzlerin warnte auf dem Friedensforum vor nationalem Scheuklappendenken.

Mit blanken Brüsten und Macron-Rede gegen Trump

Eigentlich sollte es in Paris um das Ende des Ersten Weltkriegs gehen. Im Fokus stand aber vor allem einer: US-Präsident Donald Trump.

Der Papst forderte zum Weltkriegs-Gedenken ein Ende der "Kultur des Todes" und der blutigen Konflikte in der Welt. Und Macron mahnte, "alte Dämonen" stiegen wieder auf. Manche Adressaten der Warnungen waren mit dabei