Donald Trump bemüht sich in Paris nicht einmal, die Zerrissenheit des Westens zu kaschieren. Dafür demonstrieren zwei andere Staatschef Eintracht: Angela Merkel und Emmanuel Macron.

Werben für Zusammenhalt in der Welt

Auf dem "Pariser Friedensforum" hat Bundeskanzlerin Merkel vor nationalem "Scheuklappendenken" gewarnt. Das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren soll Mahnung sein. Von Bernd Riegert, Paris.

Plädoyer gegen "nationalistische Selbstherrlichkeit" in Paris

Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron nutzen die Gedenkzeremonie zum Ende des Ersten Weltkriegs, um vor nationalistischem "Scheuklappendenken" zu warnen. Nicht bei allen scheint die Botschaft anzukommen.

Paris: Angela Merkel und Emmanuele Macron warnen ei vor neuem Nationalismus

Paris hat ein Gedenkwochenende der Superlative erlebt. Frankreichs Präsident warnte im Angesicht eines neuen Nationalismus vor alten Dämonen. Die Kanzlerin verurteilte Scheuklappendenken. Ein Adressat war da aber schon gar nicht mehr da.

Der Papst forderte zum Weltkriegs-Gedenken ein Ende der «Kultur des Todes» und der blutigen Konflikte in der Welt. Und Macron mahnte, «alte Dämonen» stiegen wieder auf. Manche Adressaten der Warnungen waren mit dabei, beim Gedenken der Superlative an diesem Wochenende.

Macron - Zentrum der europäischen Diplomatie

Zum 100. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918 rückte Präsident Macron die französisch-deutsche Partnerschaft in den Vordergrund - Angela Merkel immer an seiner Seite. Bei der zentralen Gedenkfeier fehlten die mächtigsten Männer der Welt, Trump und Putin. Ein Bild von bitterer Symbolkraft, kommentiert Jürgen König.

Angela Merkel und Emmanuel Macron warnen vor Nationalismus

Mit einer Feier der Superlative erinnert Frankreich an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Frankreichs Staatschef Macron und Kanzlerin Merkel üben den Schulterschluss - und ein ganz wichtiger Gast kommt gar nicht zum Friedensforum.

Ende des Ersten Weltkriegs: Gedenken: Merkel und Macron warnen vor Nationalismus

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Gedenken an Ersten Weltkrieg - Macron warnt vor Nationalismus

Merkel: Lehren des I. Weltkrieges

Die deutsche Kanzlerin warnte auf dem Friedensforum vor nationalem Scheuklappendenken.

Merkel und Macron feiern Ende des Ersten Weltkriegs mit drei Friedensgefährdern

Es sind Bilder und Gesten, die für ein „Nie wieder“, für ein „Wir haben es gelernt“ stehen sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel Hand in Hand, Schulter an Schulter mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron auf einer Waldlichtung bei Compiègne 80 Kilometer nördlich von Paris.

In Paris haben sich am Sonntag mehr als 60 Staats- und Regierungschefs zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs versammelt. Frankreichs Präsident rief dazu auf, für Frieden und eine bessere Welt zu kämpfen.

Weltkriegsgedenken: Warnungen vor neuem Nationalismus

Der Papst forderte zum Weltkriegs-Gedenken ein Ende der «Kultur des Todes» und der blutigen Konflikte in der Welt. Und Macron mahnte, «alte Dämonen» stiegen wieder auf. Manche Adressaten der Warnungen waren mit dabei, beim Gedenken der Superlative an diesem Wochenende. Der Papst forderte zum Weltkriegs-Gedenken